Wenn die Außentemperaturen im Frühjahr dauerhaft über 7 Grad Celsius liegen, ist der Wechsel auf Sommerreifen ratsam. Die spezielle Gummimischung verringert den Abrieb der Reifen im Sommer, und das grobstollige Profil sorgt bei Regen für gute Bodenhaftung. Der geringere Rollwiderstand auf erwärmtem Asphalt senkt außerdem den Spritverbrauch. Daher stellt das Ende der Winterreifenpflicht am 15. April für viele österreichische Autofahrer den Startpunkt für den Sommer dar. Für den Radwechsel bieten Sommerkompletträder mehrere Vorteile:
Da die Reifen auf der Felge verbleiben, sparen Sie Zeit beim Radwechsel im Frühjahr und Herbst. Außerdem senken Sie das Beschädigungsrisiko am Reifen, weil das wiederholte Auf- und Abziehen entfällt. Darüber hinaus lässt sich das Sommerkomplettrad im Winter stabil lagern: Übereinandergestapelt oder an einer Wandhalterung aufgehängt, bleiben die Sommerreifen auf der Felge ohne Druckstellen in Form.
Die Felgen von Sommerkompletträdern bestehen heutzutage meist aus Aluminium. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen ist Alu deutlich leichter als die Alternative Stahl. Zum anderen spielt die Optik eine Rolle.
Die Herstellung in einer Gussform ermöglicht eine Anfertigung in filigranen Streben und somit ausgefallene Designs. Und insbesondere im Sommer legen Autofahrer viel Wert auf das Aussehen ihres Fahrzeugs.
Stahlfelgen werden hingegen eher für Winterkompletträder genutzt. Hier haben sie den Vorteil, dass die Felgen Erschütterungen – etwa beim Kontakt mit Bordsteinkanten – besonders gut standhalten.